Von 1971 bis 2000 gab es in Weilerswist das von der Gruppe CAN gegründete Tonstudio Inner Space, nachdem dieses Projekt benannt wurde.

Can passte nie in irgendeine Schublade:

Mit den Mitgliedern Irmin Schmitt und Holger Czukay waren in der Band zwei Stockhausen-Schüler, also Vertreter einer experimentellen elektronischen Musik.

Jaki Liebezeit kam aus einer Jazztradition, spielte zuvor u.a. mit Manfred Schoof, Michael Karoli spielte zuvor in Rockbands.

Dass ausgerechnet die oben genannten Musiker auf die Idee kamen, den bis heute zu den innovativsten Köpfen deutscher Musikgeschichte gehörenden Mitgliedern von Can Tribut zu zollen, hat nicht nur etwas damit zu tun, dass sie alle Zeitzeugen sind:

 

Helmut Zerlett, den meisten am ehesten bekannt als der Bandleader aus der „Harald Schmidt Show“, hat ja weit mehr an musikalischem Hintergrund zu bieten: Bereits ab 1974 war er mehrfach mit Jaki Liebezeit und Reebop Kwaku Baah im Studio, später dort dann auch Zusammenarbeit mit Holger Czukay. So gehörte er natürlich auch zu den Musikern, die 2018 in der Kölner Philharmonie ein Gedenkkonzert für Jaki Liebezeit spielten. Auch im Dokumentarfilm „Can and me“ von 2023 kommt Helmut zu Wort.

 

Mit Gründungsmitglied David C. Johnson an der Flöte und als Gästen die Saxophonisten Gerd Dudek und Olaf Kübler gab es immer auch eine Kontinuität von Flöte und Saxophon bei CAN. Heiner Wiberny ist da idealer Partner von Helmut Zerlett, mit seiner langjährigen internationalen Erfahrung als Saxophonist und Flötist. Weit über 20 Jahre war er u.a. Mitglied der WDR-Big Band, über hundert Tonträger werden durch sein Spiel veredelt, was auch eine Vielzahl von Grammy-Nominierungen beweist. Sein unverwechselbarer Stil ist sicher vom Jazz geprägt, zeigt aber ebenso Einflüsse von Weltmusik und Neuer Musik, also mehr als nur kompatibel mit der Musik von CAN. Wie Liebezeit hat auch er u.a. mit Manfred Schoof gearbeitet, auch da schließt sich ein Kreis.

 

Klaus Mages schließlich beginnt den Abschnitt „über mich“ auf seiner Homepage mit der Zeile: „Drums, Perkussion, Basspedal, Singende Säge, Shoutings, Elektronik, Komposition, Konzepte, Songs“. Genau mit dieser Vielfalt ist er der ideale Kern eines CAN-Tributes: Im Bereich Neuer Musik hat er sich ebenso Meriten erworben wie in der Weltmusik und dem Popmusikgeschäft: Toru Takemitsu, Alois Zimmermann stehen da neben dem Mikis Theodorakis Orchester und der legendären deutsch-türkischen Formation Yarinistan sowie Trio Rio und Rainbirds mit Hitsingles. Hinzu kommt kompositorische Arbeit für Theater und Funk, Hörspielproduktionen – und seine Freundschaft zu den beiden Kollegen, denen er die Idee zu diesem Tribut zu deren Freude vorstellte.

 

 

Nun aber liegt es an Ihnen, dieses Projekt zum Leben zu erwecken.

Wann darf Inner Space zu Ihnen kommen? 

Ganzjährig buchbar!